Die Idee
Warum überhaupt 24 Ping Pong?
2024 wollte ich meinen Umgang mit LinkedIn ändern. Ich war viele Jahre stiller Beobachter, und hatte mir vorgenommen, endlich regelmäßig zu posten, Reichweite aufzubauen, ins Spiel zu kommen.
Dagegen standen: keine Zeit, keine Ressourcen, und eine ausgeprägte Abscheu, das typische LinkedIn-Text-Blabla abzusenden.
Die Lösung war ein Video-Format. Ich bin Fan bewegter Bilder, LinkedIn entwickelt sich in die Richtung, und es gab keine spannenden Vodcast-Mechaniken auf der Plattform. Daraus ist 24 Ping Pong geworden, der erste asynchrone Video-Podcast im 8-Minuten-Format, der sich dem Tagesablauf der Gäste anpasst und die Person hinter Unternehmen, Titel und Kampagne sichtbar macht.
Drei Dinge in einem Format
Perspektive. Multiversum. Mechanik.
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Perspektivwechsel
Was bewegt Menschen in der Werbe- und Kommunikationsbranche? Was sind ihre Motivationen, Rituale, Überzeugungen?
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Marketing-Multiversum
Die Branche ist vielfältiger als ihre Standard-Diskurse. Genau diese Vielfalt sichtbar machen, Gast für Gast.
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Prozesse & Mechanik
Wie arbeiten diese Menschen wirklich? Welche Systeme, welche Routinen, welche Hebel für Effektivität?
Sechs Fragen von mir an mich
Die typischen Rückfragen.
Warum LinkedIn?
LinkedIn ist längst ein Social Network, mit Video-Appetit und ohne serielle Vodcast-Überfüllung. Die Chance: der erste LinkedIn-Vodcast mit einer eigenen Mechanik.
Warum „24 Ping Pong"?
Die 24 steht für 24 Stunden, also einen Tag. Das Ping-Pong beschreibt den Austausch von WhatsApp-Selfievideos, die den ganzen Tag hin- und hergehen.
Wie funktioniert das Format?
Ich biete interessanten Persönlichkeiten aus der Kommunikationsbranche eine Plattform, unabhängig von Seniorität oder Bekanntheit. Es geht nicht um Standardfragen wie KI oder Buchveröffentlichungen, sondern darum, den Menschen wenigstens ein kleines bisschen besser kennenzulernen.
Wieviel Aufwand ist das eigentlich?
Viel zu viel. Ich produziere allein, Idee, Gäste, Fragen, Schnitt, Shownotes, Posts. Für Staffel 2 habe ich Optimierungs-Mechaniken gebaut (unter anderem die eigene iPhone-App, siehe unten).
Wie war die erste Staffel?
Ein Abenteuer mit steiler Lernkurve und einem dickköpfigen Business Creator (mir). Einiges geht noch besser, aber der Fokus bleibt: etwas Besonderes entwickeln, keine Copy-Cat.
Wie geht es weiter?
Inzwischen liegen die ersten zwei Staffeln hinter mir und ich versuche weiterhin den Rhythmus von einer Folge alle zwei Wochen einzuhalten. Das ist nicht ganz so einfach, weil es natürlich immer darauf ankommt, dass meine Gäste zusagen und auch Zeit haben. Auch wenn es ein Format ist, das in den Alltag passen sollte, ist es trotzdem ein Aufwand, über den Tag verteilt 10 Selfie-Videos per Telefon zu verschicken.
Das Format
8 Minuten. Ping. Pong. Fertig.
Die Idee
24 Ping Pong gibt interessanten Menschen aus der Kommunikationsbranche eine Plattform, unabhängig von Seniorität, Bekanntheit oder Einfluss. Im Fokus: Motivation, Geschichte, Rituale, Kontakte, berufliche Überzeugungen.
Der Ablauf
Das Format passt sich modernem Arbeiten an: New Work, Transformation, verteilte Teams. Die Interviews laufen ausschließlich asynchron über Messenger (WhatsApp, Threema, Teams). Fragen und Antworten werden im Laufe des Tages im Ping-Pong-Stil ausgetauscht.
Das Gespräch
Minimum 7 Stunden, Maximum 24 Stunden. Gegen 8-9 Uhr morgens sende ich das erste Video mit Begrüßung. Wir wechseln etwa 10 Fragen und schnelle Antworten bis zum Feierabend.
Die Teaser-Produktion
Es gibt eine eigene App. Nur für 24 Ping Pong.
Um mehr Traffic auf das eigentliche Interview zu bekommen, poste ich 1 bis 3 kurze Teaservideos. Am eigentlichen Interview-Tag ist das unnötiger Aufwand, deshalb habe ich eine eigene iPhone-App programmiert. Die App ist nicht über den normalen App Store erreichbar, sondern ausschließlich über einen persönlichen Einladungscode, den ich dir als Gast zusende.
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Du bekommst den App-Link
Wenn du Gast wirst, schicke ich dir einen direkten Link zur App im Apple App Store.
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Du nimmst auf, wann es passt
Die App generiert dir Fragen in kurzen Formaten. Du antwortest per Video, die Zeit ist bewusst begrenzt, damit die Antworten kurz und spannend bleiben.
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Deine Aufnahmen bleiben bei dir
Alles bleibt lokal auf deinem Handy. Erst wenn du auf „Teilen“ drückst, bekomme ich eine Nachricht, und kann daraus einen Teaser schneiden.
App-FAQ
Die häufigsten Fragen zur App.
Warum eine eigene App?
Weil Teaser am eigentlichen Interviewtag unnötiger Aufwand wären. Mit der App kannst du die Teaser dann aufnehmen, wenn es dir passt, asynchron, ohne Termin.
Wo bekomme ich die App?
Die App ist nicht im normalen App Store zu finden. Du bekommst einen persönlichen Einladungscode von mir, wenn du Gast bei 24 Ping Pong bist.
Was passiert mit meinen Aufnahmen?
Die bleiben auf deinem Handy, bis du sie aktiv teilst. Erst wenn du auf „Teilen“ drückst, bekomme ich eine Nachricht, und produziere daraus einen Teaser.
Kann ich die App auch privat nutzen?
Ja. Ich habe eine Teleprompter-Funktion eingebaut, für eigene Texte oder AI-generierte Scripts. Einfach die App nutzen, wofür du sie brauchst.
Der Host
Ein paar Worte über mich.
Ich bin Armin Schroeder und seit 1996 in der Werbe- und Kommunikationsbubble unterwegs. Angefangen habe ich als freier Redakteur beim WDR, parallel ein Wirtschaftsstudium. In den 90ern habe ich eine der ersten Digital-Agenturen mitgegründet, Kunden damals: RTL, Commerzbank, Bundesministerien.
Danach: Technologie-Berater, E-Commerce-Entwickler, Digital-Stratege und Business-Developer. 2006 bin ich zu CROSSMEDIA nach Düsseldorf gegangen, habe dort Digital-Abteilungen aufgebaut und die Agentur mit meinen KollegInnen weiterentwickelt.
Heute bin ich einer von drei Gesellschaftern der UNBOUND MEDIA, und produziere 24 Ping Pong in jeder freien Minute, allein, aus Leidenschaft. Video begleitet mich dabei seit den Anfängen meiner Karriere.